(Rechner/Anwender gebunden): Dieser Lizenztyp ermöglicht das beliebige Ausführen eines Programmes auf benannten Rechnern, oder von benannten Nutzern.
Rechner und Nutzer werden an einer ID (Client-ID) festgemacht. Für benannte Rechner erfolgt die Nennung über die Host ID, das ist beim PC eine Komponenten-ID (UUID), d.h. Hard- und Softwarenummern aus dem System, oder auch die MAC-Adresse der ersten Netzwerkkarte. Für benannte Nutzer ist dies der Loginname des Betriebssystems (UserID). Eigene IDs können beigesteuert werden.
(Ungebunden konkurierend): Bei einer Floating Lizenz können von beliebigen Rechnern so viele Instanzen gestartet werden, bis das Floating-Limit erreicht ist, d.h. die Anzahl der gleichzeitig offenen Instanzen ist begrenzt.
Bei den Floating-Lizenztypen muss zusätzlich der Rechner, auf dem der Lizenz-Server läuft, benannt werden (Server-ID). Hierzu steht neben der UUID und MAC-ID noch die Laufwerks-ID eines U3-USB-Memorysticks (U3ID) zur Verfügung, sowie eine Komponenten-ID von allen Netzwerkkarten (HMAC).
(Simultan bzw. konkurierend, Counted Node Locked): Bei der ID-Floating wird die zur Verfügung stehende Anzahl erlaubter Instanzen zusätzlich noch an bestimmte Rechner gebunden, so dass nicht jeder, der Zugriff auf den Lizenz-Server hat, Lizenzen beanspruchen kann.
(Zahlung nach Verwendung): Hier müssen Client- und Server-ID angegeben werden. Der OLicense-Server schreibt monatlich eine signierte Logdatei, die der Lizenznehmer dem Lizenzgeber zur Verfügung stellen muss, damit dieser daraus eine Rechnung anfertigen kann. Steht der Server beim Lizenzgeber im Internet, ist die Datei-Übermittlung natürlich obsolet.
(Test bzw. Demo): Wie ID-Locked, außer dass der Hersteller die Applikation so programmieren sollte, dass beim Empfang der ID-Trial Lizenz dieses in einem eingeschränkten Funktionsumfang umschaltet, um den Trial-Status Rechnung zu tragen.
(Freier Test): Wie ID-Trial, außer dass sich die Rechner nicht identifizieren müssen.